Kochduell in 2013

Truppenküche hat sich bestens geschlagen

 TV-Koch Markus Plein gegen Mitglieder der Truppenküche

 

Die Truppenküche Andernach kann nicht nur Deftiges, sondern beherrscht auch die feine Kunst des Kochens, in der Fachsprache die `Haute Cuisine`. 
Dies bewiesen sie in einem Kochduell gegen den überregional bekannten Koch und Restaurantchef Markus Plein aus Wintrich an der Mosel.
Er hat insbesondere im Auftrag des SWR schonn wiederholt seine Kochkunst unter Beweis gestellt.
An einer mehrere Meter langen Theke, aufgebaut in Andernachs guter Stube `Mittelrheinhalle`, stellten sich die Mitglieder der Truppenküche 
Martina Biesenbach, Dieter Arens und  Reiner Klemmer der Herausforderung. 
Ausgewählt hatten sie `Schweinerouladen mit Lauch
in einem Rosenkohlbett und Röstis`. 
Und dafür ihren Kühlschrank gefüllt. Damit dass Verhältnis von Amateuren und dem Profi ausgeglichen war, startete Markus Plein mit einem Handicap:
Er hatte zwar die gleichen Zutaten im Kühlschrank, erfuhr aber davon erst Minuten nach Sendungsbeginn.
Aufs Startsignal von Moderatorin Patricia Küll ging es los. Beide Parteien hatten genau eine Stunde Zeit, 
um alle Zutaten zu verarbeiten. Beim Öffnen des Kühlschranks bekam der Profi angesichts der Fülle erst einmal einen Schreck.
Neben den Rouladen fand er Gehacktes sowie Schinkenspeck, Kartoffen und viel Gemüse wie etwa Sauerkraut, Lauch und Möhren. 
Sogar Hochprozentiges vom `Eicher Nastberg` kam zum Vorschein. 
Die Vertreter der Truppenküche waren bestens
vorbereitet. Zuerst bereiteten alle gemeinsam die Zutaten vor und schnippelten, was das Zeug hielt. 
Auf der anderen Seite kam Plein ganz schön ins Schwitzen. Er wusste zwar recht schnell, wie er die Zutaten umsetzen hatte, 
musste jedoch immer wieder von der einen zur anderen Ecke der Theke rennen. Auch er entschied sich für Rouladen, garte das Gemüse und 
machte Speckchips mit Kräutern. 
Schnell war die Stunde vergangen und eine dreiköpfige Jury hatte nun das  Wort:
Kristina Neitzert, Leiterin Tourismus und Stadtmarketing bei der Stadtverwaltung Andernach stimme für die Truppenküche.
Sie meinte, die Mitglieder der TK hätten trotz der Anspannung ruhig und gekonnt gearbeitet und ihr Gericht 
sei mehr aus gelungen gewesen. 
Die SWR-Reporterin Marina Gonser hingegen lobte,
wie zart der Profi das Fleisch hinbekommen  habe und gab den Punkt an Markus Plein.
Zum Zünglein an der Waage wurde dann der dritte Juror Ernst Bauer, ein Zuschauer aus dem Publikum, 
eigens wegen der Sendung aus der Pfalz angereist. 
Er gab beiden Mannschaften je einen Punkt und
sorgte damit für ein durchaus gerechtes Unentschieden. Den Zuschauern, die von Markus Plein in der Pause
mit Amuse-Gueule versorgt wurden und für die er auch mit seiner Band nach dem Kochen spielte, gefiel die Veranstaltung. 
Durch einige spontane Klatscheinlagen zollte es ihren Respekt vor der Leistung der Köche. 
Festausschußpräsident Lutz Schnitzendöbel
verschaffte als Veranstalter dieses Events bekanntlich der Truppenküche diese tolle Möglichkeit, sich mal anders präsentieren zu können und
hatte sich damit auch nicht verzockt:
„Für die Truppenküche war es eine große Herausforderung und hat sich dabei bestens präsentiert“, 
meinte er im Nachhinein. 
Dann ging ein weiteres herausragendes Highlight in der schon bald `10-jährigen` Geschichte der Truppenküche Andernach zu Ende.

Prinzenempfang in der Funkenhalle in 2007
Prinz Dieter III. und Prinzessin Hildegard III und der gesamte Hofstaat
wurde von dem Empfang der TK in der Funkenstube offensichtlich überrascht:






Prinzenempfang seiner Tollität Prinz Lutz I. in 2008
Die TK hieß das Prinzenpaar der Stadt Andernach

nämlich:

Se. Tollität Prinz Lutz I. – „der lachende Musikant aus dem Netteland“ und
Ihre Lieblichkeit Prinzessin Gudrun III. – „der Saarkomet auf Funkenflug“  nebst gesamten Hofstaates 
sehr herzlich im Rheintor der Stadt Andernach willkommen .

Annenach Alaaf



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